Unternehmenskultur entwickeln und messbar machen
Die Unternehmenswerte hängen an der Wand, stehen im Leitbild und sind auf der Trinkflasche gedruckt. Im Arbeitsalltag sieht die Unternehmenskultur trotzdem oft anders aus. Sie verändert sich nicht alleine durch Kommunikation, sondern dadurch, dass Teams sich regelmässig damit auseinandersetzen. Der Teambarometer macht daraus einen festen Rhythmus: die Unternehmenskultur messen, im Team besprechen, Massnahmen umsetzen.
Warum bleibt die Unternehmenskultur oft auf dem Papier?
Kennst du das? Ihr habt Werte festgehalten, die im Alltag gelebt werden sollen. Verhaltenswerte wie «Wir halten, was wir versprechen», Führungsgrundsätze oder Zielnormen. Nur entspricht die gelebte Unternehmenskultur dem noch nicht ganz. Dahinter stecken meist vier wiederkehrende Muster:
Der Plakat-Effekt
Werte auf Plakaten oder Trinkflaschen helfen, sie nicht zu vergessen. Nach wenigen Wochen nimmt sie aber niemand mehr bewusst wahr. Kommunizieren allein verändert kein Verhalten, es braucht einen wiederkehrenden Anlass, sich mit der Zielkultur zu beschäftigen.
Die Wahrnehmungslücke
Auf Führungsebene gelten die Werte meist als gelebt, in einzelnen Teams sieht der Alltag anders aus. Ohne Messung bleibt es bei Meinungen, und die fallen umso positiver aus, je weiter oben sie entstehen.
Die Workshop-Falle
Ein Kulturworkshop schafft Aufbruchstimmung, die im Tagesgeschäft schnell verpufft. Ohne Wiederholung bleibt es bei einer einmaligen Initiative statt einer Entwicklung, die über Monate trägt.
Top-down statt bottom-up
Massnahmen werden dort definiert, wo die Kultur nicht gelebt werden muss. Was ein Wert im konkreten Arbeitsalltag bedeutet, können nur die Teams selbst beantworten. Gefragt werden sie selten systematisch.
Was Joineer bei der Kulturentwicklung anders macht
Zwischen einem formulierten Wert und dem tatsächlichen Verhalten im Alltag liegen meist mehrere Hürden. Diese vier Bausteine räumen sie aus dem Weg:
Unternehmenskultur wird messbar
Statt sich bei der Kulturarbeit auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen, erheben wir mit Hilfe kurzer Pulsbefragungen wo deine Organisation wirklich steht. So entsteht pro Wert eine Kennzahl, die sich über die Runden vergleichen lässt und dir zeigt, ob sich die Kultur in die richtige Richtung entwickelt.
Die Befragung selbst wirkt schon
Weil deine Mitarbeitenden neben jeder Bewertung nach Feedforwards gefragt werden, erhältst du direkt Vorschläge, wie du näher zu deinen Zielwerten kommen kannst. Dadurch setzt sich jede Person beim Ausfüllen mit der Zielkultur auseinander. Genau diese Reflexion ist bereits Kulturarbeit und festigt die Werte bei deinen Mitarbeitenden.
Kulturunterschiede pro Team einbeziehen
Die Kultur ist in jedem Team anders. Unsere Auswertung zeigt daher Unterschiede zwischen Teams, Bereichen und Hierarchieebenen und macht damit die Wahrnehmungslücke sichtbar, die sonst unbemerkt bleibt.
Kleine Schritte bringen dich zur Zielkultur
Werte lassen sich nicht von oben verordnen. Der Teambarometer unterstützt dein Team dabei die Unternehmenswerte gemeinsam zu besprechen und konkrete Massnahmen umzusetzen, die euch Schritt für Schritt zur Zielkultur bringen.
Eine ausgezeichnete Kulturbefragung
Unsere Lösung wird von unabhängigen Plattformen und Anwender:innen regelmässig top bewertet – ein Beleg dafür, dass unser Ansatz in der Praxis wirkt.
Wann lohnt sich eine Mitarbeiterbefragung zur Unternehmenskultur?
Besonders bewährt hat sich eine Mitarbeiterbefragung zur Unternehmenskultur in diesen drei Situationen
Neue Werte oder ein neues Leitbild
Die Werte sind beschlossen und kommuniziert. Jetzt geht es darum, sie im Alltag zu verankern statt zu hoffen, dass es von selbst passiert.
Nach Fusion oder Reorganisation
Wenn zwei Bereiche zusammenwachsen sollen, treffen meist auch zwei gewachsene Kulturen aufeinander. Eine Befragung pro Team zeigt, wo die Vorstellungen auseinandergehen und wo die Zusammenarbeit tatsächlich hakt.
Führungsgrundsätze verankern
Führungsleitlinien wirken erst, wenn Mitarbeitende einschätzen können, wie sie im Alltag ankommen und Vorschläge dazu abgeben.
Kurzum: Sobald eure Zielkultur benannt ist, lohnt sich der regelmässige Blick darauf, wie weit der Alltag noch davon entfernt ist. Und schon davor ist eine Ist-Analyse sinnvoll, damit die Zielkultur auf dem tatsächlichen Stand aufbaut.
So kommst du zu deiner Zielkultur
Bei der Übersetzung eurer Werte in Fragen unterstützen dich unsere HR-Expert:innen.
In 4 Schritten zur gelebten Unternehmenskultur.
01
Zielkultur in Fragen übersetzen
Wir schauen uns eure Werte, Führungsgrundsätze und Normen an und leiten daraus Fragen ab, die Mitarbeitende aus dem Arbeitsalltag beantworten können. Der Kern bleibt über die Runden gleich, damit die Entwicklung vergleichbar wird. Aktuelle Themen kommen pro Runde dazu.
02
Bewertung und Vorschlag einsammeln
Die Teilnahme dauert wenige Minuten, auf jedem Gerät, per Link, Slack, Beekeeper oder QR-Code, auch für Schicht- und Aussendienstteams. Zu jeder Frage gibt es eine Einschätzung und einen Feedforward, wie der Wert im Alltag besser verankert werden könnte.
03
Sehen, wo Anspruch und Alltag auseinanderliegen
Am Folgetag stehen Auswertung, KI-Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen bereit, pro Team, pro Bereich und im Vergleich zu den letzten Runden. Du erkennst, welche Kulturthemen über Bereiche hinweg auftauchen und welche Führungskraft für die Besprechung Rückendeckung braucht.
04
Im Team besprechen und Massnahmen festlegen
Hier findet die eigentliche Kulturentwicklung statt: Das Team geht im Diskussionsmodus durch die eigenen Ergebnisse und Feedforwards und entscheidet, mit welchen Massnahmen es den gewünschten Werten näherkommt. Auf dem Taskboard bleibt nachvollziehbar, wer was übernimmt.
- Einblick in unser Tool
Was Joineer kann, siehst du in 3 Minuten.
Eine Kulturbefragung schafft noch keine bessere Zusammenarbeit. Entscheidend ist, was danach passiert. Sieh selbst, wie Joineer aus Feedforwards konkrete Verbesserungen macht.
Unternehmenskultur messen und über die Runden vergleichen
Eine einmalige Mitarbeiterbefragung zur Unternehmenskultur bringt Erkenntnisse, den Unterschied macht erst die Wiederholung. Wiederholst du sie alle paar Monate, setzen sich die Teams kontinuierlich mit eurer Zielkultur auseinander, und du siehst im Verlauf, welche Werte im Alltag tragen, wo eine Massnahme gewirkt hat und welche Bereiche noch auseinanderliegen. Zudem liefert dir unsere KI konkrete Handlungsempfehlungen für jeden Bereich.
Was unsere Kund:innen sagen.
Transformationsbegleitung bei der Post
Wir waren erstaunt, wie viele Rückmeldungen wir bekommen haben. Über 90% unserer Mitarbeitenden haben teilgenommen und konkrete Verbesserungsvorschläge geliefert. Dadurch war es sehr einfach, konkrete Massnahmen abzuleiten.
Lorenz Wyss
· Leiter Innovationsmanagement Konzern
Kulturentwicklung bei der Calida Group
Der Teambarometer hat uns geholfen, realitätsnahe Themen zu besprechen und praxisnahe Massnahmen abzuleiten. Das gute Feedback hat dazu geführt, dass wir nun drei neue Schulungen anbieten.
Lina Gerichhausen
· Projektleiterin Calida Group
Verbesserung der Zusammenarbeit bei der TX Group
Durch den Teambarometer kommen Themen auf den Tisch, die sonst im Dunkeln geblieben wären, wodurch wir die Zusammenarbeit stetig verbessern können. Man wird während des ganzen Prozesses sehr eng betreut und hat immer einen Sparringpartner an seiner Seite.
Fabrice Fuchs
· Personal- & Organisationsentwicklung, TX Group
Kulturarbeit, aber nicht allein
Unsere HR-Expert:innen sind Teil des Teambarometers, nicht ein Zusatzpaket.
Auch komplett autonom nutzbar
Laufende Betreuung
Unsere HR-Expert:innen unterstützen dich beim Aufsetzen des Tools, bei der Auswahl und Formulierung der Fragen, bei der Kommunikation an die Mitarbeitenden und bei der Weiterentwicklung der Befragungen von Runde zu Runde. Grundsätzlich lässt sich das Tool aber auch komplett autonom bedienen.
Sparringpartner
Du kannst deine Fragen und Zweifel an uns adressieren: wie du mit einem kritischen Ergebnis umgehst, wie du es kommunizierst, was du als nächstes angehst. Wir denken mit und unterstützen dich wenn nötig.
Erfahrung aus vielen Kulturprojekten
Wir wissen, wie eine Befragung im Alltag funktioniert und wie sie für dich zum Entwicklungstool wird statt zum Kontrollinstrument.
FAQ zu Fluktuation und Mitarbeiterbindung
Was ist Kulturentwicklung?
Kulturentwicklung bedeutet, die Art der Zusammenarbeit in einer Organisation bewusst in eine gewünschte Richtung zu verändern. Grundlage sind meist Werte, Führungsgrundsätze oder Normen, die festgehalten wurden. Entwicklung entsteht aber nicht durch das Formulieren dieser Werte, sondern dadurch, dass Teams regelmässig darüber sprechen, ihren Ist-Zustand einschätzen und konkrete Massnahmen daraus ableiten.
Wie lässt sich Unternehmenskultur messen?
Indem jeder Wert in eine Frage übersetzt wird, die sich aus dem Arbeitsalltag beantworten lässt. Aus «Wir halten, was wir versprechen» wird zum Beispiel: «Wenn Teammitglieder sagen, dass sie etwas erledigen, erledigen sie es auch?» Bleiben diese Fragen über mehrere Runden gleich, wird sichtbar, ob sich die Unternehmenskultur in die richtige Richtung entwickelt, wie die Kultur pro Team wahrgenommen wird und wo die gelebte Praxis von der Zielkultur abweicht.
Was bringt eine Mitarbeiterbefragung für die Unternehmenskultur?
Zweierlei. Erstens macht sie den Unterschied zwischen Anspruch und Alltag sichtbar: Jeder Wert wird zu einer Frage, die Mitarbeitende aus ihrer Arbeitspraxis beantworten, und die Ergebnisse pro Team zeigen, wo die Kultur trägt und wo nicht. Zweitens wirkt schon das Ausfüllen: Wer zu jedem Wert eine Einschätzung abgibt und nach Verbesserungsvorschlägen gefragt wird, setzt sich automatisch mit der Zielkultur auseinander. Genau diese Reflexion ist bereits Kulturarbeit.
Wie lange dauert Kulturentwicklung?
Kultur verändert sich nicht in einem Quartal. Realistisch ist, nach zwei bis drei Befragungsrunden erste Verschiebungen zu sehen, vorausgesetzt, die Teams setzen zwischen den Runden auch Massnahmen um.
Wie oft sollte man die Kultur messen?
Zwei bis vier kurze Runden pro Jahr sind für die meisten Organisationen ein guter Rhythmus. Zwischen zwei Befragungen sollte genug Zeit bleiben, damit die vereinbarten Massnahmen tatsächlich umgesetzt werden können. Wird zu häufig gefragt, ohne dass sich etwas verändert, sinkt die Teilnahmebereitschaft.
Wer treibt Kulturentwicklung: HR oder die Teams?
Beide, aber mit unterschiedlichen Rollen. HR und Geschäftsleitung setzen den Rahmen: Zielkultur, Fragen, Rhythmus und Verbindlichkeit. Die eigentliche Entwicklung passiert bottom-up in den Teams, weil nur dort besprochen werden kann, was ein Wert im konkreten Arbeitsalltag bedeutet. Die Rolle von HR verschiebt sich damit vom Aufbereiten zum Begleiten.
Was ist der Unterschied zwischen Werten auf dem Papier und gelebter Kultur?
Werte auf dem Papier beschreiben den Anspruch, gelebte Kultur das tatsächliche Verhalten im Alltag. Zwischen beidem liegt fast immer eine Lücke, und diese Lücke ist nicht das Problem, sie unbemerkt zu lassen ist es. Sobald die Abweichung pro Team sichtbar wird, lässt sich gezielt daran arbeiten, statt über Kultur im Allgemeinen zu diskutieren.
Was hilft, wenn die Kultur nur in einem Bereich nicht stimmt?
Dann muss nicht die ganze Organisation umgebaut werden. Ergebnisse auf Teamebene zeigen, wo genau es hakt, etwa bei Verlässlichkeit, Zusammenarbeit oder Führung. Der betroffene Bereich bespricht seine eigenen Rückmeldungen und Feedforwards und legt Massnahmen fest. So arbeitet ihr an der Unternehmenskultur genau dort, wo aktuell Bedarf besteht, statt die ganze Organisation umzubauen.
Messen ohne Handeln ist teures Nichtstun.
Buch dir ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Wir zeigen dir, wie Joineer in deinem Unternehmen funktioniert.