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Trotz schnellem Wachstum am Puls der Mitarbeiter:innen bleiben

By 18. März 2021 No Comments
Séverine Chardonnens ist Mitgründerin und CCO des Neurotechnologie-Unternehmen IDUN Technologies AG mit Sitz in Zürich.

Eine high-performing Arbeitskultur hochzuhalten, ist für viele Führungskräfte eine Herausforderung. Besonders, wenn sich die Gesellschaft in einer Pandemie befindet, die Arbeitnehmer:innen zwingt, wo immer es geht, von zu Hause aus zu arbeiten. Umso wichtiger ist es, auch den sozialen Kontakt zum Team zu pflegen und die Mitarbeiter:innen aktiv durch die «Krise» zu begleiten. Einer, der das sehr gut gelingt, ist Séverine Chardonnens, Gründerin und CCO beim Zürcher Neurotechnologie Unternehmen IDUN Technologies AG.

«Als Startup pflegen wir grundsätzlich seit unserer Gründung einen unhierarchischen Kontakt auf Augenhöhe mit allen Mitarbeiter:innen.», sagt die erfolgreiche Jungunternehmerin. «Das soll auch unbedingt so bleiben.» Doch sei es heute schwieriger, jede:n Mitarbeiter:in spezifisch anzusprechen. Dies liegt nicht nur an der Corona-Pandemie, sondern vor allem auch daran, dass das Unternehmen im letzten Jahr von fünf Mitarbeiter:innen auf rund 18 gewachsen ist. «Der organisatorische Aufwand ist natürlich grösser und die Prozesse sind ein wenig standardisierter geworden. Unser Anspruch an den kollegialen Umgang bleibt aber der Gleiche.»

Aus diesem Grund haben sich Séverine und ihr Co-Founder Simon Bachmann schon früh für den Einsatz des Joineer Teambarometers entschieden. Dieser biete ihren Mitarbeiter:innen eine niederschwellige Methode, Kritik, Lob und Inputs anzubringen ohne zu viel Zeit in Anspruch zu nehmen. «Besonders im hektischen Startup Alltag ist es wichtig, effizient zu arbeiten. Die kurzen Intervalle des Joineer Teambarometers und die Reflexion in kleinen, fokussierten “Häppchen” passen perfekt in unseren Rhythmus.» So nimmt sich das schnell wachsende Team jeden Monat 1x Zeit, um in einem (zur Zeit digitalen) Meeting alle Inputs zu besprechen und gemeinsam Lösungen daraus zu entwickeln. «Die Gespräche sind sehr effizient, da wir durch das Tool jeweils eine optimale Ausgangslage für eine zielführende Diskussion haben. Die Mitarbeiter:innen schätzen diese Möglichkeit. So konnten wir schon einige versteckte Herausforderungen erkennen und beheben, bevor sie grösser wurden.»

«Der Teambarometer ist eine neutrale Plattform, um Probleme frühzeitige anzusprechen. Besonders jetzt, wenn alle remote arbeiten, ist es umso schwerer zu spüren, was die Mitarbeiter:innen beschäftigt.»

Dabei schätzt Séverine nicht nur die einfache Handhabung des Teambarometers, sondern auch, dass sich alles problemlos digital durchführen lässt. «Das ist ein besonderes Argument für uns, da wir seit einigen Monaten auch zwei Mitarbeiter:innen aus Kanada beschäftigen, die komplett remote arbeiten.»

Dass sich auch aufgrund des steigenden Anteils an Mitarbeiter:innen im Homeoffice vermehrt Unternehmen für den Teambarometer interessieren, hat sich in den letzten Monaten gezeigt. Seit Beginn der Pandemie ist die Nachfrage nach einfachen Methoden für Feedforward der Mitarbeiter:innen gestiegen. Welche Ziele die sympathische Jungunternehmerin noch hat? «Wir wollen den Wearable-Markt revolutionieren.» Das Team um Séverine scheint nach einer Investition des japanischen Tech-Giganten Sony und der Auszeichnung zu einem der TOP 100 Startups der Schweiz auf bestem Weg dazu sein. Wir sind gespannt, und freuen uns, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

ZUR FIRMA IDUN Technologies AG ist ein Biosensor-Unternehmen mit Sitz in Zürich. Das ETH Spin-off gehört zu den Top 100 Startups in der Schweiz, welches mit namenhaften Investoren, wie z.B. Sony, zusammenarbeitet. Mit einem Team von 18 Mitarbeiter:innen und steigend, entwickelt und produziert IDUN weiche, trockene und leitfähige Elektroden für die Messung von Herz- und Gehirnaktivitäten. Mit einer einzigartigen und patentierten Oberflächenstruktur liefern diese Elektroden hochwertige Signale mit hautfreundlichen Materialien, was für die Märkte von Kopfhörern bis hin zu Gesundheits- und Fitnessapplikationen von grossem Interesse ist.

Ihre Vision: Die nächste Evolution im Internet of Things einzuleiten und es zum Internet of Humans weiterzuentwickeln. Dies, indem sie es ermöglichen Körper und Geist durch emotionale Intelligenz verbundene Geräte zu steuern.

Mehr Informationen: iduntechnologies.ch