Onboarding-Befragungen, die frühe Abgänge verhindern.
Ob eine Person bleibt, entscheidet sich oft in den ersten Wochen und Monaten. Genau dann sehen neue Mitarbeitende besonders klar, was in deiner Organisation gut läuft und wo es hakt. Die Onboarding-Befragung von Joineer nutzt beides: Sie zeigt dir, wo deine neuen Mitarbeitenden stehen und verbessert deinen Onboarding-Prozess mit jedem Eintritt.
Was ist eine Onboarding-Befragung genau?
Eine Onboarding- oder auch Eintrittsbefragung begleitet neue Mitarbeitende durch ihre ersten Monate und fängt an mehreren Punkten ein, wie es ihnen wirklich ergeht. Statt abzuhaken, ob Arbeitsplatz und Einführungsrundgang erledigt sind, hört sie auf das, was über das Bleiben entscheidet:
Findet sich die Person im Team zurecht?
Hat sie die Mittel und Antworten, die sie braucht?
Deckt sich der Arbeitsalltag mit dem, was ihr im Bewerbungsprozess versprochen wurde?
Was aus jeder Antwort entsteht
Jede Rückmeldung deckt eine Lücke im Ablauf auf und wer sie schliesst, macht den Start für alle Folgenden ein Stück besser.
Ein vollständiges Bild bekommst du, wenn du diese frühen Signale später mit der Offboarding-Befragung zusammenbringst: Sie hält fest, warum Mitarbeitende ein Unternehmen wieder verlassen und zeigt damit, ob das, was ihr beim Einstieg versprochen habt, über die Zeit tatsächlich trägt.
Warum verlieren Unternehmen neue Mitarbeitende ohne Onboarding-Feedback so früh?
Rekrutierung kostet Zeit und Geld. Umso teurer ist es, wenn neue Mitarbeitende innerhalb des ersten Jahres wieder gehen. Meist kündigt sich das früh an, nur wird es ohne Onboarding-Umfrage nicht deutlich genug erkannt. Die Gründe wiederholen sich:
Der ungenutzte frische Blick
Neue Mitarbeitende erkennen in den ersten Wochen, was Eingesessene längst nicht mehr sehen: unklare Abläufe, fehlende Infos, Lücken im Onboarding. Gefragt werden sie selten. Wer sie zum richtigen Zeitpunkt fragt, gewinnt Erkenntnisse, die nach ein paar Monaten unwiederbringlich weg sind.
Die Schweigespirale der Neuen
Wer neu ist, will nicht als anspruchsvoll gelten. Also bleiben offene Fragen und Enttäuschungen unausgesprochen, bis sie sich in einer Kündigung entladen, die «völlig überraschend» kommt.
Das Onboarding endet nach Woche 1
Laptop da, Rundgang gemacht, Team vorgestellt: organisatorisch abgehakt. Ob die Person nach drei Monaten wirklich angekommen ist und ob der Job hält, was das Inserat versprach, wird oft nicht festgehalten.
Der manuelle Aufwand
Im Tagesgeschäft ist viel los, sodass es schnell untergeht, bei jedem Eintritt eine Onboarding-Befragung zum richtigen Zeitpunkt zu verschicken und nachzufassen. Die Datenbasis bleibt also lückenhaft.
Wie Joineer dich bei der Eintrittsbefragung neuer Mitarbeiter unterstützt
Unser Ziel: Du erfährst rechtzeitig, wo deine neuen Mitarbeitenden stehen, und machst dein Onboarding mit jedem Eintritt ein Stück besser. Vier Bausteine sorgen dafür:
Läuft automatisch, bei jedem Eintritt
Kommt jemand neu ins Unternehmen, startet der Puls-Check für das Onboarding von selbst: z.B. nach 1, 3 und 9 Monaten. Am Anfang definieren wir, welche Themen du abfragen willst, dann passiert alles automatisiert. Niemand muss daran denken, nichts geht vergessen.
Feedforward statt blosser Bewertung
Zu jeder Frage geben deine Mitarbeitenden nicht nur eine Bewertung ab, sondern auch einen konkreten Verbesserungsvorschlag. Du erfährst also nicht nur, wenn etwas fehlt, sondern auch, was helfen würde. Und deine neuen Mitarbeitenden erleben von Anfang an eine Kultur, in der ihre Meinung und ihre Ideen zählen.
Anonymität oder Transparenz – beides ist möglich
Manche Unternehmen möchten persönliche Rückmeldungen erhalten, andere setzen auf die Sicherheit der Anonymität. Beides hat seine Berechtigung. Bei Joineer konfigurierst du den Onboarding-Fragebogen so, wie sie zu eurer Situation passt.
Der Joineer-Schritt
Muster erkennen, Prozess verbessern
Filtere die Ergebnisse nach Zeitraum, Team, Abteilung oder soziodemographischen Daten. So siehst du, ob eine Rückmeldung ein Einzelfall ist oder ob dein Onboarding an einer bestimmten Stelle systematisch hakt und kannst dies gezielt verbessern.
Eine ausgezeichnete Mitarbeiterbefragung
Unsere Lösung wird von unabhängigen Plattformen und Anwender:innen regelmässig top bewertet – ein Beleg dafür, dass unser Ansatz in der Praxis wirkt.
In 4 einfachen Schritten zur Verbesserung deines Onboarding Prozesses.
01
Befragung aufsetzen
Du stellst den Fragebogen aus unserem Themenkatalog zusammen oder nutzt eigene Fragen. Die Kadenz der Onboarding-Befragungen definierst du zu Beginn: ob einmalig oder zum Beispiel nach 1, 3 und 9 Monaten.
02
Feedforwards sammeln
Tritt jemand ein, löst der Teambarometer die Onboarding-Befragung automatisch aus, inklusive Erinnerungen. Jede/r Mitarbeitende wird dazu angeregt, konkrete Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Themen abzugeben.
03
Ergebnisse verstehen
Das Dashboard zeigt dir laufend, wo dein Onboarding-Prozess steht: Du erkennst auf einen Blick, wo es Verbesserungspotential gibt, ob sich dein Prozess mit der Zeit verbessert hat und erkennst Unterschiede zwischen den Abteilungen und Teams.
04
Onboarding-Prozess verbessern
Aus den Feedforwards leitest du konkrete Massnahmen ab: Basierend auf den Antworten liefert dir der Teambarometer konkrete Handlungsempfehlungen und deckt blinde Flecken auf.
Wer profitiert am meisten von einer Onboarding-Befragung?
Die Geschäftsführung
Frühe Abgänge sind doppelt teuer: Neben den verlorenen Rekrutierungskosten bestehen erneut unbesetzte Stellen. Nun kannst du datenbasiert aktiv werden und die Kosten der Zukunft verhindern.
Das HR
Du entwickelst den Onboarding-Prozess auf Basis echter Rückmeldungen weiter statt nach Gefühl. Das Administrative übernimmt das Tool.
Die Führungskräfte
Du erfährst, was für neue Teammitglieder wichtig ist und kannst gegensteuern, damit sich dein Onboarding-Prozess stetig verbessert.
Die Mitarbeitenden
Deine Stimme zählt ab dem ersten Monat. Und deine Vorschläge verbessern den Start für alle, die nach dir kommen.
Der erste Eindruck lässt sich nicht wiederholen, aber für die Nächsten verbessern. Vereinbare jetzt eine Demo für deine Onboarding-Befragung und sieh selbst, wie du aus jedem Eintritt lernst.
Was unsere Kund:innen sagen.
Transformationsbegleitung bei der Post
Wir waren erstaunt, wie viele Rückmeldungen wir bekommen haben. Über 90% unserer Mitarbeitenden haben teilgenommen und konkrete Verbesserungsvorschläge geliefert. Dadurch war es sehr einfach, konkrete Massnahmen abzuleiten.
Lorenz Wyss
· Leiter Innovationsmanagement Konzern
Kulturentwicklung bei der Calida Group
Der Teambarometer hat uns geholfen, realitätsnahe Themen zu besprechen und praxisnahe Massnahmen abzuleiten. Das gute Feedback hat dazu geführt, dass wir nun drei neue Schulungen anbieten.
Lina Gerichhausen
· Projektleiterin Calida Group
Verbesserung der Zusammenarbeit bei der TX Group
Durch den Teambarometer kommen Themen auf den Tisch, die sonst im Dunkeln geblieben wären, wodurch wir die Zusammenarbeit stetig verbessern können. Man wird während des ganzen Prozesses sehr eng betreut und hat immer einen Sparringpartner an seiner Seite.
Fabrice Fuchs
· Personal- & Organisationsentwicklung, TX Group
- Einblick in unser Tool
Was Joineer kann, siehst du in 3 Minuten.
Eine Onboarding-Befragung schafft noch keine bessere Zusammenarbeit. Entscheidend ist, was danach passiert. Sieh selbst, wie Joineer aus Feedforwards konkrete Verbesserungen macht.
FAQ zur Onboarding-Befragung
Wann und wie oft sollten neue Mitarbeitende befragt werden?
Wir empfehlen maximal drei Messpunkte im ersten Jahr: nach rund einem Monat, nach drei Monaten und nach neun Monaten. Der erste zeigt, ob die Person organisatorisch angekommen ist. Der zweite fällt in die Phase, in der sich die Rolle und Erwartungen klären und meist auch die Probezeit endet. Der dritte fängt die längerfristige Bindung ein, bevor das erste Jahr vorbei ist. Bei Joineer musst du dir keinen dieser Zeitpunkte merken: Sobald eine Person neu erfasst ist, löst die Befragung automatisch aus.
Wie sollte der Fragebogen für neue Mitarbeiter aufgebaut sein?
Bewährt hat sich ein Fragebogen aus zwei Ebenen. Eine Reihe von Skalenfragen misst die entscheidenden Dimensionen des Ankommens – von Zielen und Erwartungen über die Integration ins Team bis zur Entwicklung – und macht die Antworten über alle Eintritte hinweg vergleichbar. Dazu lädt ein offener Teil zu jeder Frage zu einem konkreten Verbesserungsvorschlag ein, damit du nicht nur erfährst, wo es hakt, sondern auch, was helfen würde. Den genauen Zuschnitt passt du an deinen Onboarding-Prozess an. Ein bewährter Startpunkt für die Skalenfragen:
- Wie gut wurden die gemachten Versprechen bisher eingelöst?
- Wie klar sind die Ziele und Erwartungen?
- Wie respektvoll ist die Kommunikation in deinem Arbeitsumfeld?
- Wie gut gelingt es dir, dich in deinem Team einzubringen?
- Wie stark stimmst du der folgenden Aussage zu: «Meine Führungskraft ist für mich da, wenn ich sie brauche.»
- Wie gut fühlst du dich in dein Team integriert?
- Wie klar ist dir dein Beitrag zum Erfolg deines Arbeitsumfeldes?
- Wie stark wirst du für deinen Einsatz wertgeschätzt?
- Wie geeignet ist die Arbeits-Infrastruktur, um die vereinbarten Ziele erreichen zu können?
- Wie gut konntest du dich bisher in deinem Job weiterentwickeln?
Sollte eine Onboarding-Befragung anonym sein?
Das hängt von deinem Unternehmen und dem Ziel der Befragung ab. Anonymität senkt die Hemmschwelle für kritische Rückmeldungen – gerade in den ersten Monaten, in denen sich neue Mitarbeitende oft noch nicht trauen, offen zu werden. Transparenz erlaubt dir dafür, bei einer konkreten Person direkt nachzufassen und sie beim Ankommen zu unterstützen, solange es noch zählt. Was besser passt, hängt von eurer Kultur ab. Bei Joineer konfigurierst du das selbst und kannst es auch pro Onboarding-Befragung unterschiedlich handhaben.
Wie funktioniert die Befragung für Mitarbeitende ohne geschäftliche E-Mail-Adresse?
Über einen persönlichen Link, der sich per SMS, privater E-Mail, Slack, Beekeeper oder als QR-Code-Brief zustellen lässt. Das ist wichtiger, als es klingt: Gerade Mitarbeitende in Produktion, Aussendienst oder Verkauf haben oft keine Firmen-Mail und fallen bei vielen Tools genau deshalb aus der Onboarding-Befragung, obwohl ihr Feedback besonders zählt. So bleibt deine Datenbasis vollständig. Der Teambarometer ist zudem eine reine Browserlösung: Niemand muss etwas installieren, die Befragung läuft auf jedem PC, Laptop oder Mobilgerät.
Sind die Daten meiner Mitarbeitenden geschützt?
Ja. Joineer erfüllt die Anforderungen von DSGVO und Schweizer DSG. Alle Daten liegen auf ISO-zertifizierten Servern in der Schweiz und auch die KI-Verarbeitung findet ausschliesslich in der Schweiz statt. Die Daten deiner Mitarbeitenden werden nie zum Training von KI-Modellen verwendet. Dieser Schutz ist kein Selbstzweck: Nur wer darauf vertrauen kann, dass seine Rückmeldung sicher ist, antwortet ehrlich – und genau davon hängt der Wert jeder Onboarding-Befragung ab.
Messen ohne Handeln ist teures Nichtstun.
Buch dir ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Wir zeigen dir, wie Joineer in deinem Unternehmen funktioniert.