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Mitarbeiterengagement in der Pandemie

By 17. Dezember 2020 No Comments

Arbeitnehmer sind in der Pandemie stark auf sich gestellt. Durch Homeoffice-Massnahmen, Social Distancing oder die Reduktion der Belegschaft vor Ort. Sie verlieren den etablierten Kontakt zum Team und der informelle Austausch in den Geschäftsräumlichkeiten fällt weg. Damit sich die Menschen in dieser Situation nicht allein fühlen, braucht es Lösungen, um ihre Unsicherheiten und Ängste aufzufangen und gemeinsam abzubauen. Dies gelingt vielen Unternehmen in der aktuellen Situation relativ gut.

Einer, der bereits vor der Pandemie die digitale Mitsprache seiner Belegschaft fördert, ist Robin Jörimann, Geschäftsleitungsmitglied der Jörimann Gruppe. «Als Arbeitgeber sind wir verpflichtet, unseren Mitarbeiter*innen aktiv zuzuhören und Schwierigkeiten abzubauen.» Das sei notwendig, nicht nur während einer Pandemie. Denn auch sonst sei die Nähe zu den Mitarbeiter*innen wichtig, um von ihren Eindrücken profitieren zu können und sich als guter Arbeitgeber zu etablieren. «Schon vor der Corona-Pandemie war es uns ein Anliegen, die Bedürfnisse und Verbesserungsvorschläge unserer 220 Mitarbeiter*innen abzuholen. Die Entwicklungen rund um den Corona-Virus haben uns in diesem Bestreben nur noch verstärkt.»

«Wir haben gesehen, dass wir mit dem Teambarometer sehr wertvolle Daten und Inputs evaluieren können.»

Robin Jörimann, Geschäftsleitungsmitglied Jörimann Gruppe

So setzt die familiengeführte Stahlbau-Holding bewusst auf den Teambarometer: «Ich habe ein Tool gesucht, welches unsere Mitarbeiter*innen einfach nutzen können, um ihre Eindrücke und Verbesserungsvorschläge anbringen zu können. Ohne, dass der Arbeitsalltag gross strapaziert wird. Der Teambarometer hat da optimal gepasst.» Die kurze Befragung zeigt den Mitarbeiter*innen, dass der Arbeitgeber für sie da ist. «Oftmals sind es Kleinigkeiten, die Sorgen bereiten. Dinge, die schnell angepasst werden können.» Das habe auch die letzte Teambarometer-Sequenz während der Corona-Situation bestätigt.

«Wir haben gesehen, dass wir mit dem Teambarometer wertvolle Verbesserungsvorschläge erhalten und daraus direkt Bottom-Up Lösungen eingeleitet werden.» Dabei seien nicht unbedingt Inputs zur aktuellen Corona-Situation zusammengekommen, sondern vielmehr auch allgemeine Inputs zur Arbeitsplatzsituation oder der internen Kommunikation. «Als junger Geschäftsführer eines Industriebetriebs geht es mir auch darum, moderne Tools einzusetzen, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden.» Denn gute Mitarbeiter*innen seien nur schwer zu finden. Sie zu halten, ist Aufgabe der Geschäftsleitung. «Tools wie der Teambarometer sollten in jeder Unternehmung einen Platz finden», so Jörimann. Wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Anwendung seien Faktoren wie Regelmässigkeit, ein klares Vorgehen und das direkte Einleiten von Verbesserungen aus den Teams. Mit der Hilfe des Teambarometers arbeitet das Unternehmen weiter daran, den Mitarbeiter*innen einen Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie bereit sind Höchstleistungen zu erbringen.

Der Joineer Teambarometer

Der Teambarometer ist für die Stahlbau-Holding das richtige Tool, weil im Teambarometer- Prozess nicht ausführliche Analysen im Zentrum stehen, sondern das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen. Mit der Feedforward-Methodik, werden konstruktive Inputs aus der Belegschaft erfragt und automatisch zusammengetragen. Die Nachbearbeitung findet stufengerecht und strukturiert statt, mit Hilfe des Teambarometer-Besprechungsmodus. Nur Themen die nicht im Team gelöst werden können, werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. So entsteht ein aktiver Austausch und eine Kultur des Zusammenhalts – wie sie gerade in der jetzigen Situation dringend notwendig ist.

ZUR FIRMA Die Jörimann-Gruppe verbindet klassischen Stahlbau mit innovativen Produktionszweigen. Die angebundenen Unternehmen bündeln seit mehreren Generationen Kompetenzen im Stahl-, Tunnel-, Brücken- und Spezialbau. Mit mehr als 200 Mitarbeiter*innen an den Standorten Bonaduz, Walenstadt, Jona und Sennwald zählt das inhabergeführte Familienunternehmen zu einem der grössten Stahlverarbeiter der Schweiz. Durch die Akquisition weiterer Geschäftsfelder wird auch Signaltechnik, Blechbearbeitung, Beschriftung sowie ein Reit- und Immobilienservice angeboten. Die traditionsreiche Familienholding wird zur Zeit in der zweiten Generation geführt.

Mehr Informationen: joerimann-gruppe.ch