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Der Vergleich zwischen Feedbacks und Feedforwards

By 19. Februar 2021 No Comments

Mit dem Teambarometer werden Beiträge aller Mitarbeitenden zu unternehmensrelevanten Themen erfragt und ans Licht gebracht (bsp. Teamwork, Transformation, Zufriedenheit etc.). Zentral dabei ist das Anwenden der Feedforward-Methodik: die konsequente Kommunikation in der Form von positiven, lösungs- und zukunftsorientierten Vorschlägen.

Die Feedforward-Methodik bewegt die Mitarbeitenden dazu, sich zu überlegen, welches die bestmögliche Situation in der Zukunft sein könnte. Heutzutage zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, dass Veränderungsprozesse bessere Ergebnisse erzielen, wenn auf den bestmöglichen Ausgang und nicht auf die zu verändernde IST-Situation fokussiert wird. Grund dafür ist der sogenannte Confirmation Bias, welcher dazu führt, dass Informationen, die einen bereits existierenden Glauben bestätigen, Vorrang vor Informationen haben, die einen existierenden Glauben nicht unterstützen.

Aber wie unterscheidet man nun Feedforward von klassischem Feedback? In den folgenden fünf Punkten stellen wir die zwei Konzepte gegenüber und erklären den Mehrwert von Feedforward:

1. Es ist nicht möglich, die Vergangenheit zu ändern: Wir können nur auf die Zukunft einwirken.

Feedforward hilft dabei, sich einen zukünftigen Zustand vorzustellen und Strategien zu entwickeln, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

2. Verbesserungen für die Zukunft vorzuschlagen ist viel produktiver, als sich auf Fehler der Vergangenheit zu fokussieren.

Selbst ein konstruktives Feedback wird oft als negativ empfunden, da es zwangsläufig auf Fehler, Unzulänglichkeiten oder Probleme in der Vergangenheit ausgerichtet ist. Feedforwards hingegen werden als positiv wahrgenommen, da sie sich auf die Identifizierung zukünftiger Lösungen konzentrieren.

3. Feedforward ist effizienter als das Feedback.

Ein Ansatz, der eine Beurteilung vergangener Ereignisse minimiert, gibt viel Raum für die Konzentration auf die Möglichkeiten der Zukunft. Infolgedessen können Ziele schneller erreicht werden.

4. Feedforward ist ein nützliches Team-Werkzeug.

Feedback kommt in der Regel von einem Vorgesetzten oder jemandem in einer höheren Position und kann mit Überlegenheit verbunden sein, die negativ konnotiert ist. Die Idee von Feedforward hilft, diese Barriere zu überwinden. Anwender  konzentrieren sich darauf, als Gleichgestellte und Unterstützer zu agieren, um die gemeinsame Leistung zu verbessern.

5. Menschen nehmen Feedforward nicht so persönlich wie Feedback.

In der Theorie sollte ein konstruktives Feedback das Verhalten analysieren und nicht die Person beurteilen. In der Praxis wird die Rückmeldung jedoch oft als persönliches Urteil interpretiert. Feedforward beinhaltet keine direkte persönliche Kritik, da es den Fokus auf etwas legt, das noch nicht geschehen ist.

Ursprung der Feedforward-Methodik

Das Konzept des Feedforwards ist in den frühen 1990er Jahren aus einer Diskussion zwischen den Wissenschaftlern Dr. Marshall Goldsmith und Jon Katzenbach entstanden. Sie waren von den Nachteilen konventioneller, unternehmensinterner Feedback-Mechanismen enttäuscht und schlugen daher vor, ein neues Entwicklungsinstrument zu verwenden: Feedforward. Über die nächsten Jahre wurde Feedforward mit tausenden Führungskräften und Teams getestet, wodurch die Wissenschaftler die durchwegs positiven Ergebnisse nachweisen konnten.

Zeit, etwas zu ändern

Immer mehr Unternehmen werden auf die Vorteile des Feedforwards aufmerksam und implementieren es für ihre Teams. Gerade in der heutigen Situation ist es wichtig, eine konstruktive und positive Kommunikation im Team – aber auch mit jedem Einzelnen zu führen. Falls der Teambarometer auch für deine Unternehmung oder dein Team in Frage kommt, findest du alle weiteren Informationen und ein einfaches Signup hier: https://joineer.com/signup

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