Customer Interview 

mit Markus Meier, Bereichsleiter Organisationsentwicklung

in der Volksbank in der Region

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt 2021 in der VR Bank Tübingen, wird der Teambarometer eingesetzt, um die Fusion der VR Bank Tübingen und der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg zur Volksbank in der Region optimal begleiten und unterstützen zu können. Was die Beweggründe dafür sind und was sie mit dem Tool bis jetzt erreicht haben, erklärt Markus Meier, Bereichsleiter Organisationsentwicklung in der Volksbank in der Region, im Interview. Zum Zeitpunkt des Interviews war Markus Meier noch als Bereichsleiter Personal und Unternehmensentwicklung bei der VR Bank Tübingen tätig.

Wie sieht in Ihren Augen die optimale Zusammenarbeit in einer Organisation aus?

Für mich ist es wichtig, dass die Menschen an ein gemeinsames Ziel glauben und sich gegenseitig unterstützen. Wir sollten von diesem Abteilungsdenken, dass ich nur meinem Vorgesetzten etwas erzählen darf, wegkommen. Ich bin für einen offeneren, agileren Austausch miteinander, bei dem die Menschen wirklich in einen Dialog kommen. Ich habe den Raum, etwas zu erzählen und es wird mir zugehört. Ich habe auch das Vertrauen, etwas erzählen zu dürfen. Alleine daraus verändert sich die Kultur.

Die Entwicklung welcher Organisationskultur ist für die VR Bank Tübingen aktuell und in Zukunft von zentraler Bedeutung?

Wir hatten nach der letzten Fusion 2017 sehr stark das Denken: “Ich bin dafür nicht zuständig”. Da hat sich zum Glück viel getan und es ist in den letzten Jahren ein gegenseitiges Vertrauen und eine Offenheit entstanden. Man unterstützt sich gegenseitig. Und genau dieses gegenseitige Vertrauen und Unterstützen, diese Werte wollen wir auch in der neuen Bank etablieren, die sich jetzt gerade findet.

Ihr habt euch dazu entschieden, den Teambarometer einzusetzen. Wie geht die Soll-Kultur mit dem Teambarometer Hand in Hand?

Wir haben in den letzten drei Jahren jeweils jährliche Mitarbeiterbefragungen gemacht und festgestellt, dass die Frequenz als auch der Inhalt der Befragung einfach zu wenig nachhaltig sind. Dennoch hat die Mitarbeiterbefragung bewirkt, dass wichtige Themen zusammen angesprochen und Lösungen entwickelt wurden.

Den Prozess des Teambarometers finde ich toll. Ich kann in regelmässigen Abständen 4 bis 5 Fragen stellen, habe in kürzester Zeit die Auswertung, kann mit dem Teambarometer in meinen Workshop gehen, kann mit den Mitarbeitenden Massnahmen definieren und kann diese danach auch tracken. So fällt nichts unter den Tisch. Bisher war es immer so, dass Themen schon erledigt waren oder in Vergessenheit geraten sind, bis wir die Auswertungen erhalten haben. Da ist es für mich mit dem Teambarometer ein substantieller Fortschritt zu früher.

Was sind die Learnings aus der ersten Sequenz?

Wir haben bei der ersten Befragung im Nachgang festgestellt, dass wir an den Fragen ein bisschen sauberer rumfeilen müssen. Da waren wir etwas zu oberflächlich. Einige Mitarbeitende haben sich zu Beginn mit der Feedforward-Methode etwas schwer getan, das war neu für sie. Wir sind aber nach wie vor sehr überzeugt vom Produkt und dessen Nutzen. Wir haben uns deswegen dazu entschieden, damit die kommende Fusion zu unterstützen.

Wieso habt ihr euch nach der ersten Sequenz dazu entschieden, die Fusion der VR Bank Tübingen und der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg mit dem Teambarometer zu begleiten?

Weil ich wirklich in kürzester Zeit Fragen stellen und mit den Ergebnissen in den Dialog mit den Mitarbeitenden gehen kann. Die Ergebnisse kann ich somit immer weiterverfolgen. Ich komme damit schon in einen Kulturentwicklungsprozess. Die Mitarbeitenden dürfen Themen ansprechen und im Nachgang schauen wir hin und definieren , welche Massnahmen wir aus den Ergebnissen ableiten. Wir haben geplant, Workshops mit den Mitarbeitenden zu führen, wo wir die Ergebnisse zusammen anschauen. Ich habe vor, diesen Prozess auch nach der Fusion weiter zu führen. Nur weil wir Ende August eine technische Fusion haben, ist die Kultur der zwei Banken noch nicht zusammengewachsen.

Welche Hürden gilt es im Projekt zu überwinden?

Der Teambarometer wurde sehr positiv angenommen beim Vorstand und beim Betriebsrat. Sie finden das Produkt wirklich gut, um die Bedürfnisse der Mitarbeitenden evaluieren zu können. Die eine Hürde ist noch, wie umfassend die Mitarbeitenden mitmachen und wie wir sie mitnehmen können. Weil aktuell haben natürlich alle Mitarbeitenden organisatorische Fragen: “Wer ist meine vorgesetzte Person? Welches Aufgabengebiet habe ich dann?” Und das können wir nicht alles mit einer Befragung ansprechen.

Ausserdem wollen wir nach der Fusion die Vorgesetzten dazu bringen, dass sie regelmässig in den Dialog mit den Mitarbeitenden zu den Befragungsergebnissen gehen und die Lösungen gemeinsam erarbeiten. Da braucht es schon noch eine gemeinsame Weiterentwicklung und ein gemeinsames Verständnis dafür, wie wichtig dass dieser Austausch ist.

Wie kriegen wir diese Weiterentwicklung gemeinsam hin?

Wir haben letztes Mal ein sehr gutes Lernvideo zum Einstieg gedreht, damit die Führungskräfte und die Mitarbeitenden mit dem Tool vertraut werden. Wenn die in der Umfrage evaluierten Fokusthemen in der Teambesprechung dann diskutiert und gemeinsam Lösungen entwickelt werden, spüren die Mitarbeitenden, dass sie ernst genommen werden und etwas passiert. So steigern wir das Engagement und die Motivation und können eine bessere Zusammenarbeit entwickeln.

Ist der Teambarometer bis jetzt euren Erwartungen gerecht geworden?

Wir haben einen ersten Lauf gemacht letztes Jahr im Oktober, wo die Fusion verkündet worden ist. Der erste Lauf hatte eine gute Beteiligung und wertvolle, zielführende Antworten. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass der Teambarometer das richtige Tool ist, meine Erwartungen sind voll erfüllt worden.

Wie können wir den Teambarometer zukünftig optimieren?

Ich finde es gut, wie das Produkt aufgebaut ist. Wie es optisch gemacht ist und die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich. Bei der alten Befragung hatten wir strategische Kennzahlen und verschiedene Blöcke, wo wir eine Notenbewertung abgeleitet haben. Das wäre etwas, das wir in Zukunft nochmals anschauen könnten, weil die Messbarkeit bei uns als Bank ein wichtiges Thema ist. Wie hat sich beispielsweise der Wert der Zusammenarbeit verbessert im Verhältnis zum Vorjahr. Das kann man ja zwar schon bei euch, aber fürs Management hätte ich noch die eine oder andere Ergänzung in diesem Thema.

Vielen Dank Herr Meier für das Vertrauen, dass Sie sich Zeit für das Interview genommen haben und die tolle Zusammenarbeit.

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