Customer Interview 

mit Barbara Wiederkehr, Leiterin des Personalamts

der Stadt Frauenfeld und beratungswerk

Die Stadt Frauenfeld setzt seit über einem Jahr auf Joineer. Die Zusammenarbeit wurde durch Barbara Wiederkehr, die ehemalige Leiterin des Personalamts lanciert und begleitet.
In der Zwischenzeit hat sich Barbara Wiederkehr selbstständig gemacht mit beratungswerk und unterstützt Organisationen mit ihrer Expertise rund um Personalthemen.

Wie sieht in deinen Augen die optimale Zusammenarbeit in einer Organisation aus?

Bei einer optimalen Zusammenarbeit stimmt für alle Parteien die Bilanz zwischen „Geben“ und „Nehmen“. Mitarbeitende engagieren sich für ihren Arbeitgeber und erhalten im Gegenzug Wertschätzung und die Möglichkeit, sich persönlich weiterentwickeln zu können. Unternehmen investieren in ihre Mitarbeitenden und erhalten Loyalität und gute Leistungen.

Was kann aus deiner Erfahrung in den meisten Fällen noch verbessert werden?

Die Lernkultur. Zwar ist die Lernkultur in aller Munde und wird oft als Unternehmenswert angepriesen. In der Realität ist es aber häufig so, dass der Umgang mit Fehlern nicht so vorbildlich ist, wie er sein könnte. Eigentlich möchte doch jeder lieber fehlerfrei sein. Und wenn die Mitarbeitenden Fehler machen welche eine Aussenwirkung haben, dann ist das für die Vorgesetzten unangenehm.

Was zeichnet eine gute Unternehmenskultur aus und was bewirkt sie?

Eine gute Unternehmenskultur ist in erster Linie authentisch. Je grösser der Gap zwischen propagierter und gelebter Unternehmenskultur, desto hinderlicher. Eine grosse Diskrepanz verursacht Verunsicherung, Desillusionierung und zieht womöglich Mitarbeitende an, welche nicht zum Unternehmen passen.

Wie kann man die Kultur stärken und verankern?

Wenn man eine Kultur wirklich verankern möchte, dann ist es nicht damit getan, sich auf gemeinsame Werte zu einigen. Man muss definieren, in welchen konkreten Handlungen sich die Werte zeigen und diese dann gezielt begleiten. Auch ist ein kritischer Abgleich mit den bestehenden Strukturen, Gefässen und Instrumenten zu empfehlen, da diese die Verankerung unterstützen oder im schlimmsten Fall verhindern können. Wichtig ist auch, dass man sich bewusst sein muss: Die Verankerung von Werten geschieht nicht in einem Ein-Jahres-Projekt.

Warum setzt ihr den Teambarometer in der Stadt Frauenfeld ein?

Die Stadt Frauenfeld hat für sich die Werte „offen, tatkräftig, persönlich“ definiert und will diese noch stärker in der internen Kultur verankern. Mit dem Teambarometer können wir diese Werte mittels gezielter Themen, welche im Rahmen der Umfrage diskutiert werden, bis auf Mitarbeiterebene transportieren.

Was habt ihr euch vom Teambarometer-Einsatz erhofft?

Im Teambarometer sehen wir ein wichtiges Instrument zur Förderung der Werte „offen, tatkräftig und persönlich“. Dies einerseits mittels der gewählten Diskussionsthemen, aber auch mit der eigentlichen Art und Weise, wie das Produkt aufgebaut ist: Direkt, transparent, einfach, konkret.

Welche Auswirkungen hat der Einsatz des Teambarometers bisher (auf die Zusammenarbeit)?

Die definierten Werte konnten so erst überhaupt an restlos alle Mitarbeitenden kommuniziert werden. Einige Teams haben sich dank des Teambarometers zum ersten Mal über übergeordnete und nicht direkt alltags- und fachbezogene Themen unterhalten.

Welche Hürden galt es im Projekt zu überwinden?

Glücklicherweise gab es keine grösseren Widerstände, welche überwunden werden mussten.

Welche Erkenntnisse hat der Einsatz des Teambarometers bis heute gebracht?

Die Kadenz der Entwicklungssequenzen muss angemessen sein, so dass zwischen zwei Umfragen die Resultate besprochen, Massnahmen erarbeitet und umgesetzt werden können.

Was würdest du anderen Unternehmen zur Nutzung des Teambarometers empfehlen?

Die Führungskräfte müssen zwingend in den Evaluations-Prozess eingebunden sein. Wichtig ist, dass sie hinter dem Instrument stehen. Sie müssen initial und laufend im erfolgreichen Einsatz des Instrumentes befähigt werden.

Ist der Teambarometer euren Anforderungen gerecht geworden?

Der Teambarometer ist, wie erhofft, ein Instrument, welches im Handling sehr einfach und kurzweilig ist. Zusammen mit den Begleitmassnahmen im Rahmen der Einführung, der Kommunikation und der Befähigung der Führungskräfte trägt der Teambarometer massgeblich zur Verankerung der Werte „offen, tatkräftig und persönlich“ bei. Die Flexibilität und Gesprächsbereitschaft von Joineer finde ich ausserdem super.

Vielen Dank Barbara für das Vertrauen, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast und die tolle Zusammenarbeit.

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