Austrittsbefragungen, die künftige Abgänge verhindern.
Für die Person, die geht, ist es zu spät. Für alle, die bleiben, nicht. Wer geht, kann Dinge offen ansprechen, die andere vielleicht zurückhalten. Die Austrittsbefragung von Joineer macht aus diesem ehrlichen Moment systematisches Wissen über die Austrittsgründe deines Unternehmens, damit sich dieselben Abgänge nicht wiederholen.
Was ist eine Austrittsbefragung genau?
Kurz gesagt: Eine Austrittsbefragung (auch Exit- oder Offboarding-Befragung) fragt die Menschen, die gehen, systematisch nach dem Warum:
Warum sie kündigen
Der eigentliche Auslöser, nicht der höfliche Grund für das Protokoll.
Wie sie ihre Zeit bei euch erlebt haben
Aufgaben, Führung, Zusammenarbeit und Entwicklung über die ganze Anstellung hinweg.
Was besser hätte laufen müssen
Konkrete Verbesserungsvorschläge, mit denen die Nächsten arbeiten können.
Exit Interview oder Exit Befragung?
Der Unterschied zum klassischen Exit Interview liegt dabei nicht im Gespräch, sondern in dem, was danach mit den Antworten passiert:
Das Bild rundet sich allerdings erst, wenn du auch den Anfang kennst. Deshalb ergänzen sich Austritts- und Onboarding-Befragung: Die eine zeigt, wie der Einstieg gelingt und wo Mitarbeitende früh wieder abspringen. Die andere, warum sie am Ende Abschied nehmen.
Kündigungsgründe sind eine Lernchance – nutzt du sie?
Jede Kündigung kostet: Wissensverlust, Neubesetzung, Einarbeitung. Richtig teuer wird es, wenn sich derselbe Austrittsgrund wiederholt, ohne dass ihn jemand erkennt. Genau das passiert erstaunlich oft, aus wiederkehrenden Gründen.
Das Alibi-Exitgespräch
Das Exit Interview findet am letzten Arbeitstag statt, geführt von der Führungskraft, um die es vielleicht gerade geht. Das Resultat ist höflich statt ehrlich. Den wahren Kündigungsgrund erfährt man so nie.
Die Anekdoten-Falle
Einzelgespräche liefern Geschichten, keine Muster. Ob ein Austrittsgrund ein Einzelfall ist oder ein Trend in einer bestimmten Abteilung, bleibt ohne systematische Erhebung reine Vermutung.
Die Schubladen-Erkenntnis
Selbst wenn Gründe erhoben werden: Das Protokoll landet in der Personalakte und die Erkenntnis versandet. Beim nächsten Abgang aus demselben Grund beginnt alles von vorn.
Der manuelle Aufwand
Bei jedem Austritt daran denken, die Befragung zu verschicken und nachzufassen: Das geht im Tagesgeschäft unter. Ausgerechnet bei den Abgängen, die am meisten schmerzen, fehlen dann die Daten.
Wie Joineer dich bei der Offboarding Befragung unterstützt
Unser Ziel: Aus jedem Austritt wird ein Beitrag dazu, dass die Nächsten bleiben. Vier Bausteine sorgen dafür.
Läuft automatisch, bei jedem Austritt
Sobald ein Austritt erfasst ist, wird die Befragung automatisch ausgelöst, inklusive Erinnerungen. Niemand muss daran denken, kein Abgang fällt durchs Raster. So entsteht über die Zeit eine vollständige Datenbasis statt einer zufälligen Stichprobe.
Feedforward auch beim Abschied
Mithilfe von Feedforwards fragen wir nicht nur, warum jemand geht, sondern auch, was besser werden soll. Wer das Unternehmen verlässt, kann zu jeder Frage einen konkreten Verbesserungsvorschlag liefern. So hinterlässt jeder Abgang etwas, mit dem du direkt arbeiten kannst.
Anonym oder transparent, du entscheidest
Wie auch bei anderen Mitarbeiterbefragungen lassen sich deine Fragen anonym oder transparent beantworten: Anonymität senkt die Hemmschwelle für ehrliche Antworten, Transparenz erlaubt das Nachfassen im Abschlussgespräch. Was passt, hängt vom Einzelfall ab. Bei Joineer konfigurierst du das selbst.
Der Joineer-Schritt
Cluster statt Einzelmeinungen
Unsere Austrittsbefragung clustert die wichtigsten Austrittsgründe automatisch und macht Muster sichtbar: nach Zeitraum, Team, Abteilung oder soziodemographischen Merkmalen wie Alter oder Geschlecht. Häufen sich Abgänge an einer Stelle, siehst du es sofort, nicht erst im Jahresrückblick.
Mit der Exit Survey vom Austrittsgrund zur Massnahme
Mit der Austrittsbefragung werden die Inputs der Mitarbeitenden bis zum Schluss wertgeschätzt. Die Austrittsbefragung bildet keinen Schlusspunkt, sondern sie ist der Anfang von Verbesserung.
Unsere Auswertung fasst die Resultate und Feedforwards zusammen und zeigt dir über die ganze Organisation oder pro Bereich, wo die grössten Hebel liegen. Zeigen etwa mehrere Austritte aus derselben Abteilung in dieselbe Richtung, weisst du genau, wo du ansetzen musst.
Und weil sich die Ergebnisse über die Zeit vergleichen lassen, siehst du auch, ob deine Massnahmen wirken: an den Kündigungsgründen der Folgejahre und daran, ob die Mitarbeiterfluktuationen sinken. Damit der Prozess von A bis Z durchdacht ist, stehen dir unsere HR-Expert:innen als Sparring Partner zur Seite.
Eine ausgezeichnete Austrittsbefragung
Unsere Lösung wird von unabhängigen Plattformen und Anwender:innen regelmässig top bewertet – ein Beleg dafür, dass unser Ansatz in der Praxis wirkt.
In 4 einfachen Schritten zur Austrittsbefragung.
01
Befragung aufsetzen
Du nutzt unseren Frageset für Austrittsbefragungen oder verwendest deine eigenen Fragen. Du kannst den Teambarometer mit dem internen HRP verknüpfen und deine Offboarding Befragungen dadurch automatisiert versenden.
02
Feedforwards sammeln
Bei jedem erfassten Austritt wird die Befragung automatisch ausgelöst, inklusive Erinnerungen. Die Mitarbeitenden werden ermutigt, zu den einzelnen Themen konkrete Verbesserungsideen einzubringen.
03
Muster erkennen
Das Dashboard zeigt dir die Cluster der wichtigsten Austrittsgründe, die Entwicklung über die Zeit und Filter nach Team, Abteilung oder soziodemographischen Daten. Zudem erhältst du konkrete Handlungsempfehlungen, die auf den Inputs deiner Mitarbeitenden basieren.
04
Abgänge verhindern
Aus den Handlungsempfehlungen leitest du konkrete Massnahmen ab und packst die häufigsten Austrittsgründe an der Wurzel. Ob es wirkt, zeigen dir die nächsten Befragungen und die Entwicklung deiner Fluktuationsquote.
Wer profitiert am meisten von einer Austrittsbefragung?
Die Geschäftsführung
Du siehst, was Fluktuation wirklich verursacht, und erhältst Zahlen statt Vermutungen, bevor der nächste Kostenblock entsteht.
Das HR
Du baust eine systematische Datenbasis über alle Austritte auf, ohne manuelles Nachhalten, und argumentierst gegenüber der Geschäftsleitung mit Fakten.
Die Führungskräfte
Du erhältst konstruktive Rückmeldungen zu deinem Bereich und kannst deine nächste Kündigung verhindern.
Die Mitarbeitenden
Deine Meinung zählt bis zum letzten Tag. Wer geht, gestaltet mit, was sich für die verbessert, die bleiben.
Diese Kündigung selbst kannst du nicht mehr verhindern, die nächste vielleicht schon. Vereinbare jetzt eine Demo für deine Austrittsbefragung und sieh selbst, wie aus Austrittsgründen konkrete Massnahmen werden.
Was unsere Kund:innen sagen.
Transformationsbegleitung bei der Post
Wir waren erstaunt, wie viele Rückmeldungen wir bekommen haben. Über 90% unserer Mitarbeitenden haben teilgenommen und konkrete Verbesserungsvorschläge geliefert. Dadurch war es sehr einfach, konkrete Massnahmen abzuleiten.
Lorenz Wyss
· Leiter Innovationsmanagement Konzern
Kulturentwicklung bei der Calida Group
Der Teambarometer hat uns geholfen, realitätsnahe Themen zu besprechen und praxisnahe Massnahmen abzuleiten. Das gute Feedback hat dazu geführt, dass wir nun drei neue Schulungen anbieten.
Lina Gerichhausen
· Projektleiterin Calida Group
Verbesserung der Zusammenarbeit bei der TX Group
Durch den Teambarometer kommen Themen auf den Tisch, die sonst im Dunkeln geblieben wären, wodurch wir die Zusammenarbeit stetig verbessern können. Man wird während des ganzen Prozesses sehr eng betreut und hat immer einen Sparringpartner an seiner Seite.
Fabrice Fuchs
· Personal- & Organisationsentwicklung, TX Group
- Einblick in unser Tool
Was Joineer kann, siehst du in 3 Minuten.
Eine Austrittsbefragung schafft noch keine bessere Zusammenarbeit. Entscheidend ist, was danach passiert. Sieh selbst, wie Joineer aus Feedforwards konkrete Verbesserungen macht.
FAQ zur Austrittsbefragung
Ersetzt die Austrittsbefragung das persönliche Austrittsgespräch?
Nein, sie ergänzt es. Das persönliche Gespräch eignet sich für einen wertschätzenden Abschluss und die Zwischentöne. Die Austrittsbefragung liefert die vergleichbaren Daten über alle Abgänge hinweg. Erst die systematische Auswertung macht aus einzelnen Geschichten belastbare Erkenntnisse. Ideal ist die Kombination: die Befragung für die Muster, das persönliche Gespräch für die Tiefe.
Wann sollte die Austrittsbefragung stattfinden?
Zwischen Kündigung und letztem Arbeitstag, nicht erst zum Abschied. Dann ist der erste Emotionsschub vorbei, aber das Interesse noch da. Bei Joineer musst du dir den Zeitpunkt nicht merken: Sobald ein Austritt erfasst ist, wird die Befragung automatisch ausgelöst.
Wie kann ein Fragebogen für ein Austrittsgespräch aussehen?
Bewährt hat sich ein Fragebogen aus zwei Bausteinen. Ein Skalenteil erfasst die Zufriedenheit mit den wichtigsten Aspekten der Arbeit und macht die Antworten über alle Austritte hinweg vergleichbar. Ein offener Teil lädt zu jedem Thema zu einem konkreten Verbesserungsvorschlag ein, damit nicht nur klar wird, was gefehlt hat, sondern auch, wie es besser ginge.
Sollte eine Austrittsbefragung anonym sein?
Das hängt von den Bedürfnissen eurer Organisation ab. Anonymität senkt die Hemmschwelle, heikle Gründe offen zu nennen, etwa wenn es um die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten geht. Transparenz wiederum erlaubt es, bei Bedarf konkret nachzufragen. Was besser passt, hängt von eurer Kultur und dem Ziel der Befragung ab. Bei Joineer kannst du das selbst konfigurieren.
Welche Fragen gehören in eine Austrittsbefragung?
Der Kern ist die Zufriedenheit über die entscheidenden Dimensionen: Aufgaben, Anstellungsbedingungen, Arbeitsumfeld, Führung und Entwicklung. So wird sichtbar, wo es wirklich hakt und nicht nur, dass jemand geht. Ergänzt um die konkreten Austrittsgründe und die Weiterempfehlung ergibt sich ein klares Bild. Bei Joineer startest du mit dem bewährten Fragenkatalog, passt ihn an oder ergänzt eigene Fragen.
Sind die Daten der Mitarbeitenden geschützt?
Ja. Joineer erfüllt die Anforderungen von DSGVO und Schweizer DSG. Alle Daten liegen auf ISO-zertifizierten Servern in der Schweiz, auch die KI-Verarbeitung findet ausschliesslich in der Schweiz statt. Die Daten deiner Mitarbeitenden werden nie zum Training von KI-Modellen verwendet.
Messen ohne Handeln ist teures Nichtstun.
Buch dir ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Wir zeigen dir, wie Joineer in deinem Unternehmen funktioniert.