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Mitarbeiter Engagement – ein Zauberwort

By 5. März 2017 No Comments

In der Welt der Human Resources ist Mitarbeiter-Engagement ein allgegenwärtiges Zauberwort. Es geht darum die Angestellten an die Firma zu binden und über die klassischen Arbeitsaufgaben hinaus als Botschafter, Meinungsmacher und Ausgangspunkt für den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern.

Ich glaube wir sind uns einig, dass der Mensch das zentrale Element ist, dass er es ist, der eine Unternehmung florieren lässt oder sie durch Motivationslosigkeit langsam zur Stagnation führt. Eine Firma sollte demnach alle Möglichkeiten, die sie besitzt, nutzen, um ihre Mitarbeiter aktiv zu unterstützen und dahin zu managen, dass das Engagement höher ist. Leider entspricht dies nur selten der Realität.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup aus dem Jahre 2015 hat ergeben, dass sich 78% der Angestellten kaum oder gar nicht für ihren Arbeitgeber engagieren. Enormes Mitarbeiterpotential, das Unternehmen unnötigerweise verschwenden. Es geht nicht darum, dass ein Mitarbeiter sein Privatleben aufgeben sollte, um sein ganzes Leben nur noch für den Arbeitgeber zu opfern. Nein: Es geht darum, den Mitarbeitern einen Sinn in ihrer Arbeit zu geben und sie intrinsisch, mit einem respektvollen Umgang und einer rücksichtsvollen Führung, zu motivieren. So gilt Geld gemäss der Umfrage auch nicht als geeignetes Motivationsmittel. Wer nur für Geld arbeitet wird zwar kurzfristig motivierter sein und mehr Aufwand betreiben, langfristig aber kaum mehr leisten als unbedingt nötig. Geld als Motivationsmittel führt also nicht zu einem nachhaltigen Mitarbeiter-Engagement. Vielmehr geht es um die richtige Ansprache, darum, dass Vorstellungen, Ziele und Vision von Arbeitgeber und Arbeitnehmer verschmelzen.

Eine Führungsperson sollte demnach jeden Mitarbeiter so gut kennen, um zu verstehen, was er sich vom Arbeitgeber wünscht. Welche Karriereziele die Person verfolgt, wie viel Verantwortung sie übernehmen will oder welche persönlichen Stärken sie gerne für den Arbeitgeber einsetzen würde. Wie erwähnt, zählt Geld also nicht vordergründig. Doch was dann? Als gutes Beispiel, habe ich heute einen Artikel über eine Firma gelesen, die ihren Mitarbeitern unbegrenzte Ferien ermöglicht. Zeit und Leistung sollen nicht mehr gekoppelt sein. Ein interessanter Ansatz wie ich finde.

Doch andere Firmenmentalitäten können helfen. So ist als weiteres Beispiel die Start-up Mentalität eine gute Möglichkeit das Mitarbeiter-Engagement zu stärken. Eine Person, die ein Start-up aufbaut oder früh dazu stösst, wird sich mit Haut und Haaren dieser Aufgabe verschreiben. Man arbeitet viel und verdient nichts bis wenig – nicht unbedingt der grösste Ansporn, den es gibt. Und trotzdem ist man stets angetrieben, denn man tut etwas, von dem man zu 150% überzeugt ist. Man tut es nicht für den Chef oder die Firma, sondern für sich selbst. Stichwort: Selbstverwirklichung. Ziel für Unternehmen sollte es also sein, eine entsprechende Mentalität zu generieren – das wird meines Erachtens unausweichlich zum Erfolg führen und enorme Kosten sparen. Denn die Fluktuationsrate zum Beispiel, ist heutzutage in vielen Firmen zu hoch. Wissensverlust, Schulungskosten etc. kosten Unternehmen in der Schweiz pro Jahr Milliarden.

Wir haben in unserem Start-up in den letzten Wochen viel über diese Themen nachgedacht, diskutiert und daran gearbeitet, wie man diese Probleme lösen kann. Denn Joineer möchte dazu beitragen, dass jede Person für sich den optimalen Job findet – und diesen behält. Nun sind wir inzwischen zum Schluss gekommen, dass man nicht bei der Neueinstellung von Mitarbeitern beginnen sollte. Natürlich ist auch das On-Boarding ein entscheidender Punkt, doch viel wichtiger ist es, die bestehende Belegschaft optimal zu engagieren. Wieso sollte man sich auf neue Angestellte konzentrieren, wenn man bereits sehr viel Potential in den eigenen Reihen hat, das noch nicht voll genutzt wird.

Durch unsere Tools möchten wir es Firmen ermöglichen, Entscheidungen treffen zu können, die die Mitarbeiter und ihre Wünsche ins Zentrum stellen und so die Rahmenbedingungen für Höchstleistungen schaffen. Und dies, mit ganz einfach und pulsartigen Mitarbeiterbefragungen. Nur so kann die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer effizient und nachhaltig aufgebaut werden.

Demnächst werden wir auf unserer Homepage den neuen Ansatz zeigen, den wir gemeinsam mit Grossunternehmen ausgearbeitet haben. Er greift das Thema Mitarbeiter-Engagement auf und geht vordergründig die Retention-Rate in Firmen an. Wir würden uns freuen, von euch zu hören, was ihr davon haltet. Schaut rein auf www.joineer.com oder kontaktiert uns über hello@joineer.ch

Fabian

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