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Auf ins Haifischbecken

By 6. Januar 2017 No Comments

Joineer ist erwachsen geworden. Sozusagen. Wir haben unser Accelerator-Programm erfolgreich abgeschlossen, in dieser Zeit waren wir in einen geschützten Rahmen eingebettet. Wir erhielten finanzielle Unterstützung, Coaching, zielführende Kontakte und viel positive Energie von ausserhalb. Nun ist diese Zeit vorbei und wir stehen auf eigenen Beinen. Und freuen uns auf das was kommt. Es gilt sich in der freien Marktwirtschaft zu behaupten.

Während der Zeit bei der Swiss Startup Factory ging es bereits zu einem grossen Teil darum, ob unser Produkt ein Bedürfnis bei potentiellen Kunden befriedigt und wirklich im Markt erfolgreich sein kann und ob Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterbefragungen sowie HR-Matching wirklich ein Thema ist. Hierfür haben wir Interviews geführt, mit Fachleuten, Investoren und Zielgruppen gesprochen und evaluiert inwiefern der Bedarf vorhanden ist. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir den Schritt wagen können und die Wirtschaft für unsere Lösung bereit ist. Die grosse Frage ist nun, ob wir genug „Schnauf“ haben, um dies umsetzen zu können. Denn lange reicht der Atem eines Startups in der Anfangsphase meist nicht – aber wie gesagt, unser Engagement ist sehr hoch.

Es ist leider sehr selten so, dass man mit einer Idee beginnt, ein Konzept in die Tat umsetzt und bereits bezahlende Kunden hat, die der Firma das Überleben sichern. Es gilt Investoren zu finden, die an das Potential der Unternehmung glauben und bereit sind in die Zukunft einer Unternehmung zu investieren. Was in der Schweiz relativ schwierig ist, da die Kapitalgeber oft sehr kritisch sind und die Startup-Welt nicht so angesehen ist, wie zum Beispiel in Amerika. Liquidität ist hierbei das Zauberwort. Hat man kein Geld mehr um Rechnungen zu bezahlen, ist das Ende der Achterbahn erreicht. Dann ist von heute auf morgen Schluss mit dem Abenteuer Startup. Deshalb ist es essentiell für eine kleine und junge Unternehmung wie die unsere, die Finanzen im Griff zu haben, auf dem Boden zu bleiben und genau einzuteilen wie man weiter vorgehen will.

Wir merken am eigenen Leib, dass dies nicht so einfach ist. Am liebsten würden wir mit Vollgas vorangehen und möglichst viele Personen anstellen um möglichst viel entwickeln und das Unternehmen weitertreiben zu können. Dies bringt allerdings sehr schnell das Gleichgewicht aus den Fugen. Also gilt es wichtige Entscheidungen zu treffen, wo welche Ressourcen eingesetzt werden können und welche Tasks erstmal zurückgeschraubt werden müssen, um das Überleben der Firma sichern zu können. Entscheidungen die oft schwerfallen, da sie bedeuten, dass man Kompromisse eingehen muss, die zu einer Verlangsamung in bestimmten Bereichen führen. Es gilt dafür zu sorgen, dass es weiter geht.

Diese Tage warten wir auf den Bescheid eines wichtigen Partners/Kunden. Anfang Dezember hatten wir ein Meeting und sind sehr zufrieden nach Hause gegangen. Ein Partner mit einem bekannten Namen und viel Potential, möchte uns bei der Entwicklung unseres Tools weiterhelfen. Das Ziel wäre es, Joineer als interne Lösung einzusetzen, damit die Firma Projektteams zusammenstellen und ihr Talentmanagement verbessern kann. Mitarbeiterengagement neu gedacht also. Falls wir die Zusage erhalten, wäre dies ein riesiger Schritt für uns, der uns weiter ans Ziel heranführt. Wir möchten Joineer unabhängig und für jede Person betreiben können, die für sich die optimale Arbeitsstelle, eine gute Unternehmenskultur oder auch viel Arbeitsplatzengagement sucht. Nicht nur aufgrund von Lohnvorstellungen oder einem grossen Namen, sondern vor allem auch um die persönlichen Ziele, Visionen und Vorstellungen verfolgen zu können.

Unser „Why“ ist es euch bei der Selbstverwirklichung  zu unterstützen. Dies haben wir uns auf die Fahnen geschrieben und daran arbeiten wir hart. Joineer us unter www.joineer.ch und hilf uns dabei. Los gehts zur agilen Unternehmenskultur!

Ach ja, und ich wünsche euch ein geniales 2017!

 

Fabian

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