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Getting out of the comfort zone

By 30. Oktober 2016 No Comments

Von der HWZ mit Vollgas ins Berufsleben. Aber nicht in eine renommierte Firma mit dickem Zahltag und einer sicheren Stelle, sondern in ein Startup Projekt ohne Zahltag und mit geringstmöglicher Stellensicherheit. Doch wir stehen jeden Morgen auf und freuen uns auf die Arbeit.

Vor gerade mal zwei Monaten haben wir erfolgreich vier Jahre berufsbegleitendes Studium abgeschlossen. Nach langen Lerntagen hatten wir die stressige Prüfungsphase überstanden und das Diplom endlich in der Hand. Trotzdem blieb keine Zeit für Entspannung.

Wir, Nicola Ferroni und Fabian Jäger, haben uns nach Abschluss unseres Bachelors in Business Communications an der HWZ dafür entschieden, uns selbständig zu machen und ein Start-up im Bereich Mitarbeiterengagement aufzubauen. Obwohl die Idee in einem ungünstigen Moment entstanden ist – in der Zeit zwischen Bachelorarbeit und Abschlussprüfungen – haben wir es irgendwie geschafft die Energie aufrecht zu erhalten und das Fundament zum Aufbau der Firma zu legen. Dies ermöglichte uns unter anderem der Boost, den wir durch die Aufnahme ins Accelerator-Programm der Swiss Startup Factory erhalten haben.

Aber alles der Reihe nach:
Als Nicola mir einmal mehr voller Elan von einer seiner Ideen vorschwärmte – gewisse Ideen waren wirklich absurd – war meine Reaktion etwas anders als gewohnt: Denn bei dieser Idee war Potential vorhanden. So haben wir uns diesmal länger als 30 Sekunden damit befasst. Gemeinsam den Recruiting-Bereich mit einem HR Tool zu revolutionieren war zwar etwas hochgegriffen, aber wir hatten eine gute Vorstellung davon, wie wir vorgehen wollten, und so haben wir uns in die Arbeit gestürzt – all in für mehr Mitarbeiterengagement am Arbeitsplatz.

Mit unserem Start-up Joineer setzen wir uns zum Ziel, Menschen wie euch zu verbinden, um gemeinsam eine Idee verwirklichen zu können. Auf unserer HR Plattform könnt ihr ein Profil erstellen, das eure Persönlichkeit erfasst. Dabei geht es weniger um die Erfassung von Hardfacts wie die Ausbildung, sondern vor allem Softskills: deine Teamrolle, die Art, wie du arbeitest, wie engagiert du gegenüber deinem Arbeitsgeber sein willst oder was für eine Unternehmenskultur du dir wünschst. Auf der Gegenseite werden Projekte auf derselben Basis ausgeschrieben. Ein lernender Algorithmus bringt die bestgeeignete Person mit dem ausgeschriebenen Projekt/Job zusammen. Die Chance, dass ein guter und langfristiger Match gelingt, ist viel grösser als bei bisherigen Möglichkeiten. Ziel dabei ist es, das Mitarbeiterengagment langfristig hoch zu halten – dies funktioniert mit interaktiven Mitarbeiterbefragungen, die ebenfalls Teil der Lösung sind.

Wir konnten einen dritten Gründer ins Boot holen, David, der hohe betriebswirtschaftliche Kompetenzen mitbringt und auch bereit ist ein HR Tool zu entwickeln, welches Mitarbeiterbefragungen als auch das Matching langfristig verbessert. Zusammen haben wir Spezialisten aus den Bereichen Psychologie, Verhaltensökonomie, Back End und Front End Development rekrutiert. Für die Startphase sind wir ein Team von sieben Personen, das mit Leidenschaft und ungebremster Energie dabei ist, das HR Startup voranzutreiben. Es ist unglaublich cool zu sehen, wie sich eine Idee entwickeln und entfalten kann, wenn die richtigen Personen zusammenkommen und bereit sind, vollen Einsatz zu leisten!

Ein HR Startup aufzubauen ist ein Abenteuer. Es ist, als halte der Prüfungsstress ständig an. Der Unterschied ist allerdings, dass ihr so richtig Bock auf die Prüfungen habt und am liebsten gleich die nächste schreiben würdet. Ihr habt also wenig Zeit für anderes,  kurze Nächte und viel Arbeit. Aber ihr wisst genau, wofür ihr es tut: Für euch und euer Team. Ich kann diese Erfahrung jeder Person empfehlen, die gerne einmal aus ihrer Komfortzone ausbrechen möchte und keine Lust mehr auf einen «eight to five» Job hat.

Da wir euch dieses Erlebnis auch ermöglichen wollen, laden wir euch gerne dazu ein, euch auf www.joineer.ch zu registrieren. Der Prototyp wird bald aufgeschaltet. Wenn ihr Fragen habet zum Thema Mitarbeiterengagement oder euch für interaktive Mitarbeiterbefragungen interessiert, freuen wir uns, auf euer Feedback.

To be continued.

 

Fabian, Nicola und David

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